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Von einem, der auszog, um Sempervivum zu sammeln
Ich, mittlerweile 58 Lenze an Erfahrungen reicher, fing als Gärtnerlehrling an und entdeckte dadurch eine lebenslang dauernde Leidenschaft. Nach meiner zweiten Ausbildung zum Polizeibeamten wurde ich Hobby- Gärtner, allerdings ziehe ich dabei die Uniform immer noch aus. Als ich vor 20 Jahren meinen Vater besuchte, er besaß eine Landschaftsgärtnerei, stachen mir die ersten Semps ins Auge. Es war um mich geschehen, das Virus war ausgebrochen und hatte nun auch mich erwischt.
Ich half meinem Vater also beim Umtopfen, und acht verschiedene Kindel „wanderten“ in meine Tasche. Zu Hause angekommen, vermehrte ich diese acht, hatte aber in Hamburg Schwierigkeiten, neue Sorten zu bekommen.
Durch den Kontakt zu Robert Kergel aus Straubing, hörte ich von der Gesellschaft der Staudenfreunde. Kurze Zeit später wurde ich ein Mitglied der hiesigen Regionalgruppe.
Von einem, der auszog und Sempervivum fand
Nun hatte ich meine Kontakte, die sich quer durch Deutschland zogen.
Ich besuchte europaweit Gärten anderer Semperviven-„Verrückter“ und vergrößerte so meine eigenen Topfsammlung.
Nun, 20 Jahre später, habe ich meine Sammlung auf 870 Sorten ausgedehnt. Mir fehlen also nur noch ungefähr 2660 Pflanzen, oder: 95 Jahre, um meine Reise zu beenden
Also Horst: Schenk mir doch endlich Deine Sammlung ! ;-)
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